Beschäftigungs- und Aktivitätslücken im Vergleich

Client/Funding Institution

Federal Ministry of Labour, Social Affairs and Consumer Protection

Abstract

Die demographische Entwicklung in den europäischen Ländern – und derzeit schon besonders stark in den osteuropäischen Ländern – ist erstens geprägt durch eine ansteigende Alterung der Bevölkerung und zweitens in vielen Ländern durch eine bereits schrumpfende Bevölkerung, insbesondere der erwerbsfähigen Bevölkerung. Die ökonomischen Auswirkungen dieser Trends sind vielfältig, wobei die Diskussionen darüber erst beginnen. In diesem Projekt sollen erstens diese Trends (bzw. die existierenden Szenarien) für die einzelnen Länder dargestellt werden. Zweitens, wird das Konzept einer ‚Beschäftigungs- bzw. Aktivitätslücke‘ entwickelt, die die Anzahl der Beschäftigten bzw. aktiven Personen als Anteil der Gesamtbevölkerung ausdrückt und gegenüber einem Benchmark (z.B. Durchschnitt anderer Länder, EU Horizon 2020 Ziele, etc.) vergleicht. Drittens werden dann Trends in Beschäftigung bzw. Aktivitätsniveaus (bzw. der resultierenden ‚Beschäftigungs- bzw. Aktivitätslücke‘) in Relation zu den Bevölkerungsszenarien gesetzt. Dies ergibt einen Indikator wie schnell bzw. stark sich potentielle Arbeitsmarktknappheiten in den einzelnen Ländern in der kurzen bzw. mittleren Frist ergeben können. Die Studie ist Teil eines Rahmenvertrags mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK).

Duration

July 2017 - April 2019

wiiw team Leader

Robert Stehrer

wiiw Staff

Stefan Jestl, Monika Schwarzhappel, Hermine Vidovic

Research Areas: Labour, Migration and Income Distribution


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