Finanzieller Mehrwert durch genossenschaftlichen und öffentlichen Wohnraum? Eine Auswertung der Zusatzerhebung zur Wohnsituation der Haushalte des Mikrozensus 2018 und 2022

Client/Funding Institution

Hans Böckler Stiftung

Abstract

Die Studie untersuchte den finanziellen Vorteil für Mieter von genossenschaftlichem oder öffentlichem Wohnraum in Deutschland und leistete damit einen Beitrag zur wohnungspolitischen Debatte. Angesichts steigender Wohnkosten, der Inflation, von Reallohnverlusten und steigenden Energiekosten seit 2022 wurde die Differenz zwischen fiktiver Marktmiete und tatsächlicher Miete berechnet. Grundlage dafür bildeten Daten des Mikrozensus 2018 und 2022 sowie ein hedonisches Modell, das Parameter wie Wohnfläche, Gebäudealter, geographische Lage und Mietpreise einbezog. Das Ergebnis zeigte den finanziellen Mehrwert dieser Wohnformen auf und lieferte Anhaltspunkte für zukünftige wohnungspolitische Maßnahmen, die über marktbasierte Ansätze hinausgingen. Zudem konnten die Erkenntnisse als Grundlage für volkswirtschaftliche Analysen nicht-gewinnorientierter Wohnraumangebote dienen.

Duration

February 2025 - May 2026

wiiw team Leader

Bernhard Schütz

wiiw Staff

Magdalena Höllhuber, Mario Holzner, Bernhard Schütz

Keywords: Genossenschaftlicher Wohnraum, Öffentlicher Wohnraum, Mikrozensus 2018 und 2022, Mieter:innen, Finanzieller Mehrwert, Wohnsituation der Haushalte, Hedonisches Modell, Mietpreise, Wohnsituation der Haushalte, Energiekosten, Wohnungspolitische Debatte, Volkswirtschaftliche Analysen, Inflation und Reallohnverluste

Countries covered: Germany

Research Areas: Sectoral studies


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