Wirtschaftliche Konvergenz trotz politischer Unsicherheit

In einem kurzen Videointerview stellt Julia Grübler die neue wiiw Prognose für 22 Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas vor.

Der neue wiiw Prognosebericht „Wirtschaftliche Konvergenz trotz politischer Unsicherheit“ analysiert die aktuellen Wachstumsaussichten der Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas und ihre wirtschaftlichen Verflechtungen mit Österreich. Der Bericht ist in deutscher Sprache erschienen.

Die Ergebnisse in Kürze

  • Gegenüber der wiiw-Frühjahrsprognose wurden die Wachstumserwartungen für die Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (MOSOEL) größtenteils nach oben revidiert.
  • Für  das  laufende  Jahr  wird  für  die  MOSOEL-Region  mit  einem  BIP-Wachstum  von rund 2,4% gerechnet, mit einer Beschleunigung auf 2,6% im Jahr 2018 und 2,7% im Jahr 2019.
  • Zu den wichtigsten Faktoren für die Wachstumsbeschleunigung zählen die Erholung der  Wirtschaft  im  Euroraum  und  die  Stabilisierung  des  Ölpreises.  Auch  privater Konsum und Investitionen entwickeln sich in weiten Teilen der Region vorteilhaft.
  • (Geo)politische  Turbulenzen  schwächen  das  Wirtschaftswachstum  in  der  Ukraine, Russland  und  einzelnen  Westbalkanländern.  Politische  Entwicklungen  in  Polen, Rumänien,  Ungarn  und  der  Türkei  zeigen  noch  keine  negativen  Effekte  für  die Wirtschaft  –  zusammen  mit  Brexit  stellen  sie  aber  die  mittelfristig  größten Unsicherheitsfaktoren dar.

 

Richard Grieveson im Interview mit Julia Grübler


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